Von Wildewiese nach Faulebutter: Winterwanderung auf dem Sauerland-HöhenflugWinterwandern

Vom Höhendorf Wildewiese mit fantastischen Aussichten weit hinaus über das Lennetal führt die Wanderung bis in das kleine Dorf Faulebutter. Einkehrmöglichkeiten gibt es in beiden Orten und in Wildewiese können Sie sogar den Flair einer Almhütte genießen.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Die Wanderung beginnt in dem kleinen Höhendorf Sundern-Wildewiese auf über 600 m Höhe. Die Wanderung ist durchgängig mit dem Zeichen für den Finnentroper Rundweg (weißes F auf schwarzem Grund) markiert. Ein Teil der Strecke verläuft dieser Rundweg aber parallel mit dem Sauerland-Höhenflug.

Vom Parkplatz am Ortseingang geht es zuerst hinauf auf den Schomberg. Hier trifft der F-Weg auf den Sauerland-Höhenflug. Mit herrlichen Aussichten auf das Lennetal führt der Sauerland-Höhenflug parallel mit dem F-Weg entlang des Schomberges, wo bei aussreichender Schneelage der Skilift geöffnet ist. Der 65 m hohe Vodafon- Richtfunkturm, der von seiner Aussichtsplattform in 30 m Höhe einen fantastischen Panoramarundblick weit über die Grenzen des Sauerlandes hinaus eröffnet, ist aufgrund von Eisschlag und Eisglätte in den Wintermonaten geschlossen. Das macht aber nichts, denn der Ausblick ist auch so atemberaubend. Und es ist ein Grund mehr, im Frühjahr noch einmal wiederzukommen!

Vom Schomberg aus führt der Sauerland-Höhenflug nun bergab bis zum Rastplatz Schlubberbruch. Im Schlubberbruch lebten bis zum Ende des 19. Jahrhunderts Köhlerfamilien. Zahlreiche kreisförmige Meilerplätze sind in den Wäldern Zeugnis früherer Köhlerei. Erst als die Holzkohle von der Steinkohle verdrängt wurde, zogen die Köhlerfamilien um. Auch die Eisengewinnung ist am Schlubberbruch belegt, erst 1822 wurde die dortige Grube Michaelszeche geschlossen.

Hier verlassen wir den Höhenflug und folgen dem F-Weg durch Wälder bis bis zu den kleinen Orten Faulebutter und Weuspert, welche in Höhen über 500 m ü. NN liegen und zusammen kaum mehr als 50 Einwohner zählen. Diese Höhenlage und die sich daraus ergebenden Schwierigkeiten bei der Landwirtschaft spiegeln sich in den Ortsnamen Faulebutter wieder. Das mittelniederdeutsche „vûl" (faul) könnte „durch Fäulnis verdorben" bedeuten, während der zweite Wortbestandteil „bôt" Ernte bedeutet. Die Zusammensetzung „vûlbôt" bezeichnet somit „die durch Fäulnis verdorbene Ernte". 

In Faulebutter lädt der Landgasthof Rademacher zu einer Rast ein, bevor es über den gleichen Weg wieder zurück nach Wildewiese geht. 

Die Straße rund um den Schomberg ist geräumt . Der Rest des Weges ist zwar nicht geräumt, aber aufgrund der höheren Frequentierung und breiter Wege gut begehbar.

Nehmen Sie gerade bei Winterwanderungen zu Ihrer Sicherheit ein Handy mit. Gutes Schuhwerk und natürlich warme Kleidung sollten selbstverständlich sein. 
Die Einkehr in der Schomberg-Alm vom Gasthof Steinberg ist ein Muss zur Winterzeit.

Für alle Übernachtungsgäste steht ein herrlicher Welnessbereich im Naturhotel Steinberg zur Verfügung und lädt nach der Winterwanderung zu einem Saunagang ein.  

Wildewiese:  Über die A 45 bis Lüdenscheid, dann über Werdohl, Plettenberg-Ohle und Rönkhausen zur Wildenwiese.

Faulebuttter : Über die B 236 bis nach Lenhausen, dann über die L 737 nach Müllen und über Schönholthausen nach Faulebutter.

In Wildewiese  : Parkplatz am Ortseingang, von hier führt Sie ein schwarz markierter Zugangsweg zum Sauerland-Höhenflug; GoogleMaps-Koordinaten: 51.238787,7.994462

In Faulebutter:  Wanderparkplatz am Landgasthof Rademacher; GoogleMaps-Koordinaten: 51.222164,8.02894

 

Kondition 

Erlebnis 

Landschaft 

Schwierigkeit mittel
Länge 8,5 km
Aufstieg 218 m
Abstieg 218 m
Dauer 3,37 h
Niedrigster Punkt 521 m
Höchster Punkt 634 m

Startpunkt der Tour:

Wildewiese, Parkplatz am Ortseingang

Zielpunkt der Tour:

Wildewiese, Parkplatz am Ortseingang

Eigenschaften:

  • aussichtsreich
  • Rundtour
  • Einkehrmöglichkeit
  • kulturell / historisch

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Service- und Buchungshotline des Sauerland-Höhenfluges: 02974/ 202199

Die Tour wird präsentiert von:

Sauerland-Tourismus e.V.