Unterwegs in der Hachener MarkWanderung

Auf der Höhe rund um das lebhafte Dorf Hachen finden Sie Ruhe und Erholung.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Hachen - Die zweitgrößte Ortschaft der Stadt Sundern, eingebettet in 10.000 Morgen Laub- und Nadelwald, nur drei Kilometer vom Sorpesee entfernt, blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bereits im Jahr 793 erscheint Hachen im Güterverzeichnis des Klosters Werden. Ganz unbedeutend dürfte Hachen im Mittelalter nicht gewesen sein. Davon zeugen noch heute die Ruinen der Burg auf dem sich 80 Meter über das Röhrtal erhebenden Burgbergs.

Die Burg Hachen war um 1370 der Witwensitz der letzten Arnsberger Gräfin Anna. Geschichtlich gehört die Burg zu den wichtigsten Befestigungsanlagen im Sauerland. Alte Zeichnungen aus dem 18. und 19. Jahrhundert zeigen das Gemäuer noch als hochaufragende Ruine. Neben ihr wurde 1924 das Kriegerehrenmal eingeweiht und bietet Ihnen eine schöne Aussicht über Hachen. Begeben Sie sich auf einen Spaziergang entlang der alten Burgstraße mit schönen Fachwerkhäusern zum Burgberg, um mehr über die Bedeutung der Burg zu erfahren.

Startpunkt dieser Wanderung ist der Parkplatz am Sport- und Tagungszentrum in der Straße „Am Holthahn “. Ab hier sind drei Wanderwege gezeichnet. Sie wenden sich mit dem Zeichen H4 nach rechts (Blickrichtung Sportschule) über den Parkplatz. Der Weg durch die weitläufige Anlage bringt Sie zu einer Treppe und weiter in die Straße „Am Kuhlen“. Diese mündet in die „Hochstraße“, der Sie weiter folgen. Vor dem Hochhaus biegen Sie links in den Schotterweg ein, der Wald ist erreicht. Nun wandern Sie durch ehemaliges Kyrillgebiet hinauf in die „Hachener Mark“. Die Natur hat sich die ehemals leer gefegten Flächen wieder zurückerobert. Blicken Sie sich ruhig mal um, der Sorpesee ist bestimmt zu sehen. Wenn der H4 auf der Höhe nach links abbiegt, wandern Sie mit der Markierung H3 geradeaus weiter. An der Gabelung halten Sie sich geradeaus, vorbei an der Gasstation und biegen nach 200m links ab. Endlich geht es mal bergab! Im Tal angekommen halten Sie sich links und vor dem Haus wieder links, den Berg hinauf. Hier wird der Borkenkäfer-Kahlschlag so richtig sichtbar! Sehr traurig, aber plötzlich sind Langscheid und der Sorpesee, aber auch Enkhausen und Hövel in der Ferne zu sehen. Nach 500 Metern stoßen Sie wieder auf den H4 und mit beiden Wegezeichen wandern Sie nach rechts den Berg hinunter und zum Ausgangspunkt der Wanderung zurück.

Rucksackverpflegung und Wanderstöcke sind von Vorteil

Ein Besuch auf der Burgruine Hachen ist empfehlenswert.

Leider hat der Borkenkäfer in Hachen heftig zugeschlagen, deshalb kann es sein, dass nicht immer ein Wanderzeichen zu finden ist. Erst ab 2021 wir wieder eine sichere Wandermarkierung vorhanden sein.

1) Aus Richtung Dortmund / Münster Über die A 44 Dortmund – Kassel bis Kreuz Werl, dann A 445 Richtung Arnsberg bis Abfahrt Hüsten / Sundern, über die B 229 nach Hachen

2) Aus Richtung Kassel Über die A 44 Kassel - Dortmund bis Kreuz Werl, dann weiter wie unter Variante 1 beschrieben.

3) Aus Richtung Köln Über die A 4 Köln - Olpe bis Kreuz Olpe, auf die A 45 Dortmund - Frankfurt in Richtung Dortmund bis Abfahrt Olpe, über Attendorn, Finnentrop, Rönkhausen bis nach Sundern. In Sundern Richtung Hüsten nach Hachen

4) Aus Richtung Frankfurt Über die A 45 Frankfurt - Dortmund bis Abfahrt Olpe, dann weiter wie unter Variante 3 beschrieben.

Am Holthahn 1, 59846 Sundern

Vom Bahnhof Arnsberg Neheim fahren die Linien R25 und S20 halbstündlich nach Hachen

Wanderkarte Sundern am Sorpesee, erhältlich bei der Stadtmarketing Sundern eG, Rathausplatz 7, 59846 Sundern, 02933/979590

Kondition 

Erlebnis 

Landschaft 

Schwierigkeit schwer
Länge 5,9 km
Aufstieg 203 m
Abstieg 203 m
Dauer 2,0 h
Niedrigster Punkt 238 m
Höchster Punkt 379 m

Startpunkt der Tour:

Sport- und Tagungszentrum Hachen

Zielpunkt der Tour:

siehe oben

Eigenschaften:

  • aussichtsreich
  • Rundtour

Download


Google-Earth
GPS-Track

Weitere Infos

www.sundern-sorpesee.de

Die Tour wird präsentiert von:

Sauerland-Tourismus e.V.